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	<title>Der Tageskommentar</title>
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		<title>Social Media Konzepte für Unternehmen</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 19:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurvensurfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Social Media&#8221; in aller Munde &#8211; ohne dass mir irgendeiner detaillierter über Sinn und Unsinn berichten könnte. Was ist eigentlich &#8220;Social Media&#8221;? Hierbei geht es in erster Linie um den personenbezogenen Daten- und Informationsaustausch im Internet &#8211; aber ist nicht eigentlich alles Personenbezogen? Foren, Gästebücher, redaktionelle Seiten mit Kommentarfunktion? Und so ist der Begriff Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Social Media&#8221; in aller Munde &#8211; ohne dass mir irgendeiner detaillierter über Sinn und Unsinn berichten könnte. Was ist eigentlich &#8220;Social Media&#8221;? Hierbei geht es in erster Linie um den personenbezogenen Daten- und Informationsaustausch im Internet &#8211; aber ist nicht eigentlich alles Personenbezogen? Foren, Gästebücher, redaktionelle Seiten mit Kommentarfunktion? Und so ist der Begriff Social Media eigentlich irreführend und mehr als schwammig definiert.</p>
<p>Beste Unterscheidung ist wahrscheinlich, dass die herkömmlichen <strong>medialen Monologe</strong> (one to many) immer mehr in <strong>mediale Dialoge</strong> (many to many) gewandelt werden. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media" target="_blank">wikipedia</a>)</p>
<p>Als Social Media bezeichnet man also Plattformen, die die User bei der gegenseitigen Kommunikation oder beim interaktiven Austausch von Informationen unterstützen. Hierzu zählen neben den bekanntesten Vertretern wie Facebook oder Twitter auch Skype, Social Bookmark Dienste, Xing oder LinkedIn aber auch die Wikipedia oder die zahlreichen anderen Portale zur gemeinsamen Erarbeitung von Inhalten.</p>
<p>So muss man Social Media auch nochmal unterscheiden in Medien zur Kommunikation und Medien zur Erstellung von &#8220;User Generated Content&#8221;, also Themenseiten, die in erster Linie Inhalte gestalten und generieren.</p>
<p>Für den User, also die Einzelperson, ist es zumeist irrelevant, was es mit dem Begriff Social Media auf sich hat &#8211; die Portale werden einfach genutzt und die Vorteile mittlerweile als Selbstverständlich angesehen. Doch Unternehmen stehen mehr und mehr vor der Herausforderung, sich auch im Bereich &#8220;Social Media&#8221; zu engagieren und bei &#8220;Social Media mitmachen&#8221; zu wollen &#8211; leider gepaart mit viel Unwissen.</p>
<h2>Warum Social Media für Unternehmen?</h2>
<p>Für Unternehmen ist in erster Linie der &#8220;many to many&#8221;-Effekt so interessant, da damit über Social Media ein &#8220;viraler Effekt&#8221; erzielt werden kann, also die ungesteuerte Verbreitung von Inhalten durch die User. Aber auch das Monitoring und die Kanalisierung der Usermeinung zum eigenen Unternehmen oder den Produkten und Dienstleistungen ist häufig ein Grund, um im Bereich Social Media aktiv zu werden. Und letzlich ist es das Branding und die Gewinnung von Aufmerksamkeit, die über die Social Media Kanäle möglich wird.</p>
<p>Und dennoch: Die direkte Gewinnung von Neukunden oder gar Verkäufen in den sozialen Netzwerken ist zumeist sehr schwierig und sollte auch nicht der treibenden Gedanken hinter den Aktivitäten sein. Allerdings in Zeiten der immer detaillierteren Messbarkeit der Erfolge und des Performance-Marketing tun sich Unternehmen schwer, die Social Media Kanäle NICHT unter Performance-Gesichtspunkten zu bewerten. Doch Marketing im Bereich Social Media bewirkt zunächst vor allem <strong>Aufmerksamkeit</strong>!</p>
<p>Aber nur wenn die Kanäle konzeptionell bespielt werden, die Maßnahmen abgestimmt erfolgen und vor allem zielgerichtet, nur dann machen Aufwand und Budget für Social Media überhaupt einen Sinn. Dazu gehört natürlich auch, dass die Erfolge gemessen und analsysiert werden.</p>
<h2>Das Konzept</h2>
<p>Wichtigste Herausforderung ist die Herstellung der Messbarkeit der Erfolge.Hierfür gibt es mittlerweile sehr gute und ausgereifte Werkzeuge und Tools, die zum einen zentral die Administration der Posts und Beiträge ermöglichen und zum anderen auch auf einen Blick die Erfolge sichtbar machen. Beispiele hierfür sind z.B. <a href="http://ping.fm" target="_blank">ping.fm</a>. Die <a href="http://www.cramer-cons.de" target="_blank">Hamburger Agentur Cramer &amp; Consorten</a> bietet zudem ein Tool an, welches mit Userverwaltung, ausgereiftem Reporting und intuitiver Benutzerführung glänzt. Zudem beinhaltet das Tool auch ein Monitoring-Werkzeug zur zentralen Überwachung der wichtigsten Keywords.</p>
<p>Doch was sind Erfolge? In den Socail Media Kanälen sind Erfolge die generierte Aufmerksamkeit, also die &#8220;Views&#8221; der Posts, und natürlich die nachgelagerte Interaktion, also zum Beispiel Kommentare, Retweets, Followers oder Fans, Abonnements o.ä.. Hieraus erkennt man schon die wesentlichen Kanäle, die dabei im deutschsprachigen Raum bespielt werden sollten:</p>
<ul>
<li>Blogs</li>
<li>E-Mail-Marketing</li>
<li>Facebook</li>
<li>Twitter</li>
<li>Youtube</li>
</ul>
<p>Dazu kommen noch weitere Microblogs, Social Bookmark Dienste oder Foren/Coommunities. Damit nun nicht das Firmenblog, die Facebook Fanpage, der Twitteraccount und der Youtube-Kanal als Insellösungen betrieben werden, sollte ein Konzept erstellt werden, wie die Kanäle zu befüllen sind &#8211; UND wie der User letztlich zum Besuch der Website geführt wird, die auch den Abschluss, die Conversion, generiert, also den Verkauf, die Anmeldung oder ähnliches.</p>
<p><strong>Dabei kommt final jedem Kanal eine eigene Aufgabe zu: </strong></p>
<p>Das Blog ist eine News-Erweiterung der statischen Website, um die Website übersichtlich zu halten und dennoch auf Entwicklungen am Markt oder im Unternehmen einzugehen. Hier findet Text genauso Platz wie Videos, Bilder oder Sound. Dieses ist die ausführlichste Darstellung Ihres Posts.</p>
<p>Bei Facebook posten Sie eine Zusammenfassung Ihres Blog-Posts, oder Sie staffeln den Blog-Post z.B. zeitbasiert oder eventbasiert, so dass der geneigte  &#8220;Fan&#8221; bei Facebook im Blog den ganzen Artikel lesen kann. Auch ist hier die persönliche Ansprache sehr viel wichtiger, als noch im Blog-Artikel &#8211; schließen Sie den Beitrag mit einer Handlungsaufforderung, also &#8220;was meint Ihr?&#8221; o.ä.</p>
<p>Twitter wiederum ist am kurzweiligsten und ist mit den Zeichen sehr begrenzt. Hier ist sicherlich auch ein höherer Durchsatz an Nachrichten erforderlich, um hohe Aufmerksamkeit zu erreichen. Auch hier gilt der ähnliche Ansatz wie bei Facebook, die Stückelung der eigentlichen Nachricht im Blog kann diverse Twitter Nachrichten generieren, die dann z.B. zeitgesteuert online gestellt werden können.</p>
<p>Und mehr und mehr werden auch Videos wichtiger, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Sie sind ein guter Ansatz, um einen viralen Effekt zu erreichen. Aber auch Videos sollten gebloggt oder auch über Facebook verbreitet werden, so dass Youtube als ein sehr spezieller Kanal abseits der anderen drei Kanäle betrachtet werden kann.</p>
<p>Abschließend sollten die Posts über Microblogs, Social Bookmarks und andere Communities, Netzwerke und Foren verbreitet werden. Dieses kann ebenfalls zentral gesteuert werden, so dass der Aufwand hier überschaubar bleibt.</p>
<h3>Einbindung der Vertriebstarken Kanäle</h3>
<p>Vergessen Sie auch auf keinen Fall, auch über Ihre vertriebstarken Kanle wie die Website, Newsletter, Affiliate-Marketing auf Ihre Social Media Kanäle hinzuweisen und erleichtern Sie es den Usern, Ihrem sozialen Netzwerk beizutreten oder im eigenen Netzwerk auf Ihr Angebot hinzuweisen (z.B. Retweets oder Like-Button). aber auch umgekehrt ist es zum Beispiel sicherlich kein Fehler, wenn der User auf Ihrer Facebook Fanseite auch den Newsletter abonnieren kann.</p>
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		<title>Guttenberg und die Plagiate</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 13:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[copyright]]></category>
		<category><![CDATA[guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[plagiat]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verletzung von Urheberrechten sind kein Bagatell-Delikt!
Das Urheberrecht ist ein unverrückbares Recht, das vor unerlaubtem Kopieren von geistigem Eigentum schützt. Gerade im Internet wird gerne geistiges eigentum geklaut und veröffentlicht. Aber: selbst vermeintlich offen zugängliche Informationen sind urheberrechtlich geschützt, denn was kaum einer weiß: selbst die Inhalte der Wikipedia dürfen nur mit mindestens einem korrekten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verletzung von Urheberrechten sind kein Bagatell-Delikt!</p>
<p>Das Urheberrecht ist ein unverrückbares Recht, das vor unerlaubtem Kopieren von geistigem Eigentum schützt. Gerade im Internet wird gerne geistiges eigentum geklaut und veröffentlicht. Aber: selbst vermeintlich offen zugängliche Informationen sind urheberrechtlich geschützt, denn was kaum einer weiß: selbst die Inhalte der Wikipedia dürfen nur mit mindestens einem korrekten Quellennachweis veröffentlicht werden, zahlreiche Inhalte haben aber noch viel schärfere Lizenz-Bestimmungen, z.B. auch die Angabe des Autoren.</p>
<p>Was für Texte gilt, gilt aber auch für Bildmaterial, und so kommt es, dass unerlaubte Plagiate im Internet tagtäglich abgemahnt werden und dem Delinquenten Schadenersatz-Zahlungen drohen. Denn nach der erfolgreichen Abmahnung erfolgt die gerichtliche Auseinandersetzung über den entstandenen Schaden. Dieser bemisst sich an den Besucherzahlen und der Dauer des Vergehens.</p>
<p>Nun aber zurück zu Karl Theodor zu Guttenberg: Warum ist dieser Bruch des Urheberrechts anders zu bewerten? Ist er nicht. Die Dissertation ist sogar käuflich zu erwerben, also ist er mit geistigem Eigentum Dritter sogar geschäftlich tätig und versucht Geld zu verdienen. Und das sollte auch bei Herrn zu Guttenberg strafrechtlich geprüft und ggf. entsprechend geahndet werden.</p>
<p>Der Rücktritt war allerhöchste Zeit. Der verheerende Eindruck, der durch die gespreizte Betrachtung von Frau Merkel und große Teile der Union entstanden ist, hinterlässt auch einen erheblichen bleibenden Schaden für die Koalition und auch für Frau Merkel &#8211; mindestens bezüglich der Glaubwürdigkeit. In Anbetracht der anstehenden Landtagswahlen ist das ganze Ausmaß der Affäre wohl noch gar nicht abzusehen.</p>
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		<title>Fehler bei der Loveparade</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 11:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurvensurfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>
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		<description><![CDATA[So langsam lichtet sich der Nebel und es wird erkennbar, wo die Fehler liegen, die zu der Katastrophe auf der diesjährigen Loveparade in Duisburg führten, bei der 21 Menschen Ihr Leben verloren haben. Und unstrittig ist, dass das starrsinnige Festhalten des Bürgermeisters an seinem Amt Ausdruck von jedem fehlenden Feingespür ist und ein völlig absonderliches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam lichtet sich der Nebel und es wird erkennbar, wo die Fehler liegen, die zu der Katastrophe auf der diesjährigen Loveparade in Duisburg führten, bei der 21 Menschen Ihr Leben verloren haben. Und unstrittig ist, dass das starrsinnige Festhalten des Bürgermeisters an seinem Amt Ausdruck von jedem fehlenden Feingespür ist und ein völlig absonderliches Amtsverständnis dokumentiert. Daran ändert auch nichts, dass Herr Sauerland sich nun der Abwahl stellen will &#8211; zu diesem Verfahren ist er selbstverständlich verpflichtet und somit kann von einem Signal wohl kaum gesprochen werden.</p>
<p>Aber die eigentlichen Fehler passierten schon sehr viel früher &#8211; nämlich bei der Planung und der dafür zuständigen Verwaltungsebene. Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr genau, wie so etwas abgewickelt wird. Der Veranstalter präsentiert ein erstes grobes Konzept der Stadt, die dann signalisiert, ob so eine Veranstaltung durchführbar sein könnte oder auch nicht. Also schon hier hätte man eingreifen können, aber da war der politische Wille die Loveparade nach Duisburg zu holen, schon sehr groß.</p>
<p>Bei der anschließenden Ausarbeitung des Konzeptes &#8211; und dazu gehören selbstverständlich auch Sicherheitskonzepte &#8211; sitzt die Stadt eigentlich immer mit am Tisch, denn die Verwaltung hat das letzte Wort und muss so eine Veranstaltung genehmigen. Dass der Veranstalter nach der ersten Anfrage natürlich nicht mehr von der Planung ablassen möchte, oder womöglich nach Alternativen schaut, ist verständlich.</p>
<p>Wenn ihm allerdings zu irgendeinem Zeitpunkt signalisiert worden wäre, dass die Stadt diese Veranstaltung mit dem vorgelegten Konzept nicht genehmigen würde, dann wäre man zwangsläufig zu dem Schluss gekommen, die Loveparade abzusagen. Da sich aber erfahrungsgemäß Feuerwehr und auch Polizei gerne hinter dem zuständigen Verwaltungsapparat der Stadt verstecken, wird es zwar mahnende Hinweise gegeben haben, aber immer mit dem Zusatz, dass sich diese Schwierigkeiten auch aus dem Weg räumen lassen. Da werden die Sicherheitskräfte letztlich schlicht übergangen. Dieses geschieht übrigens jeden Tag in Deutschland &#8211; nicht nur in Duisburg! Täglich finden Veranstaltungen statt, die allesamt genehmigungspflichtig sind. Bei genauerem Hinschauen wird man immer wieder Verstöße gegen Auflagen festsellen können &#8211; nicht zuletzt auch aus Kosten- und damit aus betriebswirtschaftlichen Gründen.</p>
<p>Eine Veranstaltung wie die Loveparade mit bis zu 1 Million Besuchern hätte niemals auf dem Gelände in dieser Form stattfinden dürfen &#8211; das Zu- und Abgangskonzept für die Besucher war schlicht ungeeignet und es war deutlich vorhersehbar, dass nur mit viel Glück nichts passieren würde. Nach meiner Meinung wurde sowohl von Verwaltungsseite als auch von Seiten des Veranstalters mutwillig mit dem Leben der Besucher gespielt und das gehört exemplarisch aufgearbeitet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen! Auch, damit wir zukünftig wieder ohne Risiko Openair-Festivals oder Volksfeste besuchen können &#8230;</p>
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		<title>Markenschutz bei Google</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurvensurfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Adwords]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist es also endlich soweit, die seit Monaten ausstehende Richtlinie von Google für die Buchung von Markennamen bei Google AdWords als Keyword tritt am 14. September in Kraft. Nach zahlreichen gerichtlichen Auseinandersetzungen bezüglich des Markenschutzes bei Google legt sich das Unternehmen jetzt fest und lässt offiziell auch fremde Markennamen als Keyword zu.
Unternehmen, die Werbung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es also endlich soweit, die seit Monaten ausstehende <a title="Google-Markenrichtlinie" href="http://adwords-de.blogspot.com/" target="_blank">Richtlinie von Google</a> für die Buchung von <a title="Markennamen bei Google" href="http://weltereignisse.blogspot.com/2010/08/google-aktualisiert-markenrichtlinie-in.html" target="_blank">Markennamen </a>bei Google AdWords als Keyword tritt am 14. September in Kraft. Nach zahlreichen gerichtlichen Auseinandersetzungen bezüglich des Markenschutzes bei Google legt sich das Unternehmen jetzt fest und lässt offiziell auch fremde Markennamen als Keyword zu.</p>
<p>Unternehmen, die Werbung bei Google schalten, buchen über Google Adwords Keywords, die eine Anzeigenschaltung auslösen sobald ein Nutzer mit diesen Begriffen bei Google sucht. Die jetzt erlassene Richtlinie ermöglicht nun auch Konkurrenzunternehmen, Dienstleistern oder auch Drittanbietern von Waren und Dienstleistungen, die Nutzung von fremden Markennamen als Suchbegriff für die Schaltung eigener Anzeigen &#8211; das <a title="Kapern von Markennamen" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,710079,00.html" target="_blank">Kapern fremder Markennamen</a> wird also offiziell möglich!</p>
<p>Bisher war die gängige Praxis, dass sich Markenrechtsinhaber gegen die Verwendung des Markennamens in Anzeigen und als Keyword schützen konnten, indem Sie die Markenrechte bei Google geltend gemacht haben. Dann konnten die Keywords zwar gebucht werden, die Anzeigen wurden aber nicht mehr ausgeliefert. Etwas anders war es bei der Verwendung von Markennamen in den Anzeigentexten &#8211; hier wurden Anzeigen von Google abgelehnt, wenn sie gegen Markenrechte verstoßen haben. Ob letzteres ebenfalls geändert wird, ist zunächst nicht zu erkennen, da sich die Mitteilung nur auf die buchbaren Keywords bezieht.</p>
<p>Diese Praxis wird nun abgeschafft und ab dem 14. September 2010 können laut geänderter Google-Markenrichtlinie auch fremde Markennamen als Keyword für die bezahlten Suchergebnisse bei Google genutzt werden. Das eröffnet zum Beispiel Konkurrenzunternehmen die Möglichkeit, ebenfalls eine Anzeige zu platzieren, wenn der fremde Markenname gesucht wird. Google sieht hierin einen deutlichen Mehrwert für den User, der die &#8220;relevantesten und informativsten Anzeigen&#8221; angeboten bekommt &#8211; und das entspricht der Unternehmensphilosophie von Google. denn so werden laut Google auch Konkurrenzangebote noch besser vergleichbar.</p>
<p>Mit der neuen Richtlinie schafft Google aber vor allem Rechtssicherheit. Anzeigenschaltung über fremde Markennamen war auch bisher gängige Praxis unter den Google Adwords-Usern, jedoch immer unter der Gefahr, dass Gerichte auch mal für den Markenrechtinhaber entscheiden. Mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aus März 2010 (Az: C-236/08) konnte Google die Richtlinie jetzt anpassen.</p>
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		<title>Fussball WM in Südafrika</title>
		<link>http://www.tages-kommentar.de/sport/fussball-wm-sudafrika</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurvensurfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>
		<category><![CDATA[südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist sie Geschichte, die Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika, und mit ein bisschen Abstand ist es nun Zeit für einen Rückblick auf das größte Sportereignis der Welt.
Was bleibt von dieser WM?
Zunächst einmal der Eindruck, dass die Qualität der Spiele oftmals unterirdisch war &#8211; wann hat es das schon mal gegeben, dass Millionen Fussballfans vor dem Fernseher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist sie Geschichte, die Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika, und mit ein bisschen Abstand ist es nun Zeit für einen Rückblick auf das größte Sportereignis der Welt.</p>
<p><strong>Was bleibt von dieser WM?</strong></p>
<p>Zunächst einmal der Eindruck, dass die Qualität der Spiele oftmals unterirdisch war &#8211; wann hat es das schon mal gegeben, dass Millionen Fussballfans vor dem Fernseher regelmäßig eingeschlafen sind oder sich gelangweilt vom Spiel abgewendet haben. Kein Wunder dass so mancher Zuschauer im Stadion sich mit der mitgebrachten vuvuzela selbst wach gehalten hat.</p>
<p>Die große Ausnahme &#8211; und wer hätte das vorher gedacht &#8211; war die deutsche Manschaft. Nach der Vorrunde war eigentlich außer Argentinien kein Team in Sicht, das auch nur annähernd einen so attraktiven und gleichzeitig auch erfolgreichen Fussball dargeboten hat, wie die deutsche Nationalmannschaft. Alleine aus dieser Tatsache entspann sich eine ungeheure Spannung, die dann auch zu berauschenden Fussballfesten gegen England und Argentinien führte. Aber eben auch nur in diesen Partien wurde ein Fest gefeiert &#8211; der Rest verlief emotionslos, langweilig, bisweilen auch mit den falschen Gewinnern (siehe Ghana &#8211; Uruguay) und sollte eigentlich im endspiel Deutschland &#8211; Holland gipfeln.</p>
<p>Gut, Spanien hatte leider etwas dagegen und hat gerade gegen Deutschland die Effektivität erfunden. Geglänzt haben sie auch gegen Deutschland nicht und nach der Vorrunde waren die Spanier auf den meisten Favoritenzetteln schnell wieder verschwunden. Am Ende sind sie Weltmeister und eigentlich spricht ihnen niemand ab, dass sie zurecht den Pokal mit nach Hause genommen haben. Eine Bereicherung im Kreis der Elite, der bisherigen Weltmeister, und auch Brasilien zieht nicht bei den gewonnenen Titeln davon. Apropos &#8211; Brasilien &#8230; für mich ebenfalls nach der Vorrunde schon absehbar, dass diese Mannschaft einen Rückstand nicht mit Herz wieder aufholen kann.</p>
<p><strong>Emotionslose Übertragungen im Fernsehen</strong></p>
<p>Ich weiß ja nicht wie es Ihnen ergangen ist, aber für mich waren Vorberichte und Halbzeitanalysen genauso belanglos wie die Nachberichte  &#8211; Günter in Ehren, aber es ist wirklich Zeit, dass sich dieses verbrauchte Duo neuen Aufgaben zuwendet. Für mich klang es alles merkwürdig angestaubt im Vergleich zu den Vorstellungen der deutschen Nationalmannschaft.</p>
<p>Und das ZDF? Frau Müller-Hohenstein versucht es betont locker im Zusammenspiel mit Olli &#8220;damusstdudazwischenhaun&#8221; Kahn, wobei der Titan auch im Fernsehen mittlerweile eine erstaunlich gute Figur macht.</p>
<p>Und dennoch &#8211; ich muss leider feststellen, dass RTL bei der Rundreise durch die Fanfeste wenigstens die Stimmung transportiert, die in den Stadien durch den ohrenbetäubenden Vuvuzela-Lärm im Keim erstickt wurde. Jürgen Klopp analysiert gewohnt fachmännisch und dennoch locker und kann auch durch Günter Jauch nicht aus der Ruhe gebracht werden &#8211; einzig die Spiele hätten deutlich besser sein können, um Herrn Klopp noch mehr Begeisterung zu entlocken.</p>
<p>Mein Resumée an die Fernsehsender: Das geht eindeutig besser und die Begeisterung auf der Straße lässt sich sicher auch ins rechte Bild setzen. Bei der nächsten Großveranstaltung dieser Art &#8230;</p>
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		<title>Tom Bartels kommentiert Halbfinale</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 21:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RaMa69</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[halbfinale]]></category>
		<category><![CDATA[kommentator]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie auch bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland kommentierte Tom Bartels das letzte Spiel der Deutschen heute sehr langweilig und emotionslos. Ich finde Tom Bartels zum abgewöhnen und eigentlich sollte er überhaupt nicht mehr kommentieren. Ich freue mich auf  Bela Rethy.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie auch bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland kommentierte Tom Bartels das letzte Spiel der Deutschen heute sehr langweilig und emotionslos. Ich finde Tom Bartels zum abgewöhnen und eigentlich sollte er überhaupt nicht mehr kommentieren. Ich freue mich auf  Bela Rethy.</p>
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		</item>
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		<title>Die Linke verhindert Gauck?</title>
		<link>http://www.tages-kommentar.de/politik/die-linke-verhindertgauck</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurvensurfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Gauck]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der doch eher armseligen Vorstellung der Koalition bei der Wahl zum Bundespräsidenten, bei der dann letztlich im dritten Wahlgang doch Christian Wulff mit absoluter Mehrheit gewählt wurde, wird jetzt gerne von Seiten der SPD und der Grünen darauf verwiesen, dass Die Linke den Oppositionskandidaten Joachim Gauck durch das Wahlverhalten verhindert hat und somit indirekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der doch eher armseligen Vorstellung der Koalition bei der Wahl zum Bundespräsidenten, bei der dann letztlich im dritten Wahlgang doch Christian Wulff mit absoluter Mehrheit gewählt wurde, wird jetzt gerne von Seiten der SPD und der Grünen darauf verwiesen, dass Die Linke den Oppositionskandidaten Joachim Gauck durch das Wahlverhalten verhindert hat und somit indirekt Christian Wull zum Bundespräsidenten mitgewählt hat.</p>
<p>Eine durchaus gewagte Darstellung der gestrigen Wahl. Zu sehen war in den ersten beiden Wahlgängen, dass eine nicht unerhebliche Zahl der Wahlmänner aus Union und FDP Christian Wulff die Stimme versagt haben und stattdessen entweder Gauck gewählt haben oder sich enthielten. Das war ein gezieltes Signal an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Reihen nicht einfach geschlossen hinter der Koalition stehen &#8211; die Unzufriedenheit macht sich so Luft. Natürlich ein völlig verfehlter Anlass, um Koalitionsintern Kritik zu üben, denn so beschädigt man den Wahlprozess und letztlich auch das Amt des Bundespräsidenten. Die Person Christian Wulff stand bei diesem Abstimmungsverhalten gar nicht im Vordergrund &#8211; obwohl es eine Personenwahl war &#8211; sondern tatsächlich Parteitaktisches Kalkül. Denn als es im dritten Wahlgang dann wirklich um Christian Wulff ging, standen die Reihen geschlossen und Wulff wurde mit absoluter Mehrheit zum Bundespräsidenten gewählt.</p>
<p>Das offenbart die logischen Schwächen in jeder Begründung, warum die Linken Christian Wulff verhindert haben. Klar ist, dass es auch mit den Stimmen der Linken im dritten Wahlgang nicht für Joachim Gauck gereicht hätte. Also stürzt sich die Opposition auf den ersten Wahlgang, in dem Christian Wulff 44 Stimmen aus der Koalition fehlten. Aber auch hier wären die Reihen der Union und der FDP doch vollständig geschlossen gewesen, wenn die Linke Unterstützung für Gauck signalisiert hätte. Somit war spätestens mit der Aufstellung einer eigenen Kandidatin der Linken klar, dass es nicht für Joachim Gauck reichen kann.</p>
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		<title>Vuvuzela verbieten?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 17:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[südafrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Die ersten Spiele sind gespielt und übrig geblieben sind sportlich enttäuschte Fans und vor allem genervte Zuschauer und Aktive &#8211; der Lärm der Vuvuzela erstickt jegliche Stimmung aus den Stadien in einem monotonen Tröööööt.
Bereits beim Confederations-Cup konnte man einen Eindruck davon bekommen, was uns nun über vier Wochen erwartet und die Warnungen waren allerorts deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Spiele sind gespielt und übrig geblieben sind sportlich enttäuschte Fans und vor allem genervte Zuschauer und Aktive &#8211; der Lärm der Vuvuzela erstickt jegliche Stimmung aus den Stadien in einem monotonen Tröööööt.</p>
<p>Bereits beim Confederations-Cup konnte man einen Eindruck davon bekommen, was uns nun über vier Wochen erwartet und die Warnungen waren allerorts deutlich zu vernehmen. Und doch: Sepp Blatter, der Präsident des Weltfussballverbands FIFA, hat sich sogar dafür eingesetzt, dass die Vuvuzela auch bei der WM das Stadionbild prägt, denn dieses sei Kultur in Südafrika und gehöre dort zum Spiel, wie in Europa die Fangesänge.</p>
<p>So ist dieses auch das maßgebliche Argument der Verfechter von mehr Toleranz, die die Vuvuzela auch zukünftig noch weiter hören möchten. Wem es zu laut sei, der möge doch den Ton abstellen, oder eben gleich den Fernseher. Natürlich ist das keine wirkliche Alternative &#8230;</p>
<p>Wahr ist aber auch, dass die Vuvuzela jegliche gewohnte Stimmung aus den Stadien zu unterdrücken scheint, Fangesänge oder jegliches Feedback von den Rängen ist kaum zu vernehmen, die Spieler können kaum miteinander kommunizieren und nur bei den Nationalhymnen verstummen die Tröten für einen kurzen Moment.</p>
<p>Nun melden sich langsam aber auch die Sponsoren und Geldgeber, wie auch die großen Fernsehanstalten, die um Einschaltquoten und damit um die kalkulierten Einnahmen fürchten, wenn durch die Vuvuzela die Zuschauer vom Fernseher vertrieben werden. Erste Beschwerden sind bei den Südafrikanischen WM-Organsiatoren bereits eingegangen und es setzt wohl zur Zeit ein Umdenken ein &#8211; denn es wird über ein Verbot der Vuvuzela im Stadion nachgedacht. Wird durch eine solche Maßnahme eine Kultur unterdrückt oder ein Fan-Erlebnis wieder hergestellt? Ich neige zu letzterem &#8230;</p>
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		<title>Staatshilfen für Opel</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 11:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurvensurfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
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		<description><![CDATA[Und schon tut sich die nächste große Baustelle für die Merkel-Regierung auf &#8211; Opel erwartet eine Entscheidung zu den beantragten milliardenschweren Bürgschaften für das Sanierungsprogramm. Gepokert wird mit den Standorten und den zahlreichen Arbeitsplätzen, die auf dem Spiel stehen. Denn dass GM dazu neigt, ggf. einzelne Standorte komplett zu schließen, wurde schon zielsicher vor Monaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und schon tut sich die nächste große Baustelle für die Merkel-Regierung auf &#8211; Opel erwartet eine Entscheidung zu den beantragten milliardenschweren Bürgschaften für das Sanierungsprogramm. Gepokert wird mit den Standorten und den zahlreichen Arbeitsplätzen, die auf dem Spiel stehen. Denn dass GM dazu neigt, ggf. einzelne Standorte komplett zu schließen, wurde schon zielsicher vor Monaten lanciert.</p>
<p>So steht also die hiesige Politik vor dem Dilemma, entweder über eine höchst unpopuläre Entscheidung Opel finanziell nicht zu stützen und damit womöglich tausende Arbeitsplätze den Sanierungsplänen von General Motors preiszugeben, oder aber einem sowieso schon angeschlagenen Autobauer mit Milliardenbürgschaften das vorläufige Überleben zu sichern, womöglich den Staatshaushalt und damit den deutschen Steuerzahler wieder erheblich zu belasten, und &#8211; was aus meiner Sicht noch viel bedeutender ist &#8211; den gesamten Wettbewerb in Deutschland und Europa mit dieser Stützungsmaßnahme erheblich zu verzerren.</p>
<p>Denn unstrittig ist, dass die gesamte Automobilbranche etwa 30% Überkapazitäten mit sich herumschleppt, die in den nächsten Jahren zwingend abgebaut werden müssen. Wenn nun über eine Standortgarantie für die Opelwerke in Deutschland Tatsachen geschaffen werden, dann findet der Abbau der Überkapazitäten an anderer Stelle im Markt statt &#8211; wenn nicht auch hier wieder mit Milliarden aus der Staatskasse nachgeholfen wird. Ob am ende tatsächlich der Bessere gewinnt und sich der Markt wirklich gesundschrumpft ist dabei mehr als fraglich.</p>
<p>Auf jeden Fall hat in diesem Poker der Wirtschaftsminister Rainer Brüderle erheblichen Schaden genommen, als er mittags die Bürgschaften mit Hinweis auf die bei GM vorhandene Liquidität ablehnte, und keine zwei Stunden später Angela Merkel eben diesen Staatshilfen wieder eine Möglichkeit einräumte und zugleich Meinungsverschiedenheiten mit Brüderle deutlich machte. Besser kann man einen Fachminister nicht demontieren.</p>
<p>Für die Opelstandorte hätte ein Verlust der Produktionsstätten natürlich verheerende Auswirkungen, und das kann kein Ministerpräsident sehenden Auges hinnehmen. Alleine in Bochum wäre mit dem größten Arbeitgeber der Region Schluss &#8211; nach Nokia ein weiterer herber Rückschlag für die vom Strukturwandel gebeutelte Stadt. Dennoch kann der Staat auf Dauer nicht als Geldgeber für vom Markt schwer angeschlagene Konzerne auftreten, schon gar nicht in Zeiten, in denen die EU-Kommission über solche Maßnahmen wacht. Denn dass Standortzusagen für die deutschen Werke auch für andere Standorte im Konzern Auswirkungen haben dürfte, ist wohl kaum von der Hand zu weisen und so werden als nächstes die Polen und Spanier diese dann von Deutschland teuer erkauften Standortgarantien anprangern &#8211; mit Recht!</p>
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		<title>Merkels Sparpaket</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurvensurfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun haben sich die Spitzen der Koalition also geeinigt &#8211; 80 Milliarden bis 2015, in dieser Größenordnung soll das Sparpaket die Ausgabenseite des Bundes entlasten. Und wieder einmal trifft es die üblichen Verdächtigen.
Erstaunlich ist jedoch vor allem, wie sich in den vergangenen Monaten die teuren Wahlversprechen von Union und FDP in Luft aufgelöst haben &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun haben sich die Spitzen der Koalition also geeinigt &#8211; 80 Milliarden bis 2015, in dieser Größenordnung soll das Sparpaket die Ausgabenseite des Bundes entlasten. Und wieder einmal trifft es die üblichen Verdächtigen.</p>
<p>Erstaunlich ist jedoch vor allem, wie sich in den vergangenen Monaten die teuren Wahlversprechen von Union und FDP in Luft aufgelöst haben &#8211; mal abgesehen von den Subventionen für die Hoteliers &#8211; und nun sparen angesagt ist, da man ja für hundert Milliarden Euro den Bankensektor stützen musste. Und das war vor der Wahl alles nicht absehbar? Der Bürger lässt sich scheinbar gerne an der Nase herumführen.</p>
<p>Die Banken auf jeden Fall beteiligen sich nur vordergründig an der Bewältigung der Aufgabe, denn geht es nach dem Willen der Koalition, dann zahlen die Banken in einen Rettungsfonds für andere Banken, damit nicht erneut ein staatlicher Rettungsschirm ausgefahren werden muss. An den bisher aufgelaufenen Kosten beteiligen sich die Banken demnach nicht. Und auch die Energiewirtschaft &#8211; insbesondere natürlich die Atomwirtschaft &#8211; konnte die finanzielle Beteiligung an eigene Vorteile knüpfen, denn auf diese weise wird der Ausstieg vom Ausstieg manifestiert. Sollte der Ausstieg bestehen bleiben wie von der rot-grünen Vorgängerregierung beschlossen, dann fällt die Beteiligung der Atomwirtschaft am Sparpaket deutlich niedriger aus. Insgesamt wurden die Subventionen kaum angetastet, gut die Hälfte der in 2011 geplanten 11 Milliarden Euro Einsparungen tragen Familien und Arbeitslose &#8211; die noch vor Monaten als essentiell wichtigen Unterstützungsmaßnahmen für die Familien fallen jetzt wieder weg, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war augenscheinlich ein Luxus, den sich Deutschland gar nicht leisten kann.</p>
<p>Was die Regierung Merkel jetzt auf den Tisch gelegt hat, ist eine einzige Mogelpackung, die nicht mal im Ansatz aufgehen wird, sondern vor allem den schönen Schein der Handlungsfähigkeit wahrt und die Probleme wieder nur vertagt, bis endlich die Mehrheitsverhältnisse wieder so passen, dass man &#8220;durchregieren&#8221; kann. Ich fürchte das Zahlengebilde wird sich in den nächsten Monaten und Jahren als Luftschloss herauskristalisieren und noch viele weitere Sparanstrengungen werden folgen.</p>
<p>Die große Streichliste der FDP, mit der Guido Westerwelle noch vor der Wahl im September 2009 über die Marktplätze getingelt ist und die er als Sparwunderwaffe ins Feld geführt hat ist längst makulatur. Die Ministerien blähen sich weiter auf und der Verwaltungsapparat wird mit immer neuen Posten für Freunde und Bekannte der Minister  &#8220;bereichert&#8221;.</p>
<p>An die möglichen Einnahmensteigerungen, die nicht direkt oder indirekt auf jeden Bürger umgelegt werden können, traut sich die Koalition aus Rücksicht auf die eigene Klientel nicht heran. Finanztransaktionssteuer oder Vermögenssteuer können eben nicht direkt über steigende Preise beim Verbraucher wieder zurückgeholt werden, und das wäre ein gerechtes Heranziehen der großen Vermögen für die kommenden gewalltigen Aufgaben in diesem Land. Die Kritiker haben Recht und ich stimme mit ein in diesen Kanon &#8211; so wird die Schere zwischen Arm und Reich noch größer und der soziale Frieden in diesem Land ist tatsächlich in Gefahr!</p>
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